Holotropes Atmen
Atemtechniken gehören seit Jahrtausenden zu den effektivsten Mitteln schamanischer Tätigkeit, Meditationen, Yoga, und überhaupt Bewusstseins-veränderten Methoden.
Ohne Atmung können wir nicht leben, sie ist existentiell und hat für jeden von uns eine stark verbindenden Aspekt zur Umwelt, in der wie uns bewegen. "Schlechte Luft", also z.B. Luft mit zu geringem Sauerstoff-Anteil wirkt sich unmittelbar negativ auf unserer aktuelles Wohlbefinden aus. Aber gerade die Atmung führt uns mit jedem Atemzug vor Augen, wie aufs engste wir mit "dem Außen" - in diesem Falle der Atmosphäre der Erde - verbunden sind: Mit jedem Atemzug nehme wir ein Teil der Erd-Atmosphäre auf, verstoffwechseln diese in unserer Lunge, und geben das veränderte Luftgemisch wieder in die Atmosphäre ab.
Kann man deutlicher veranschauliche, wie eng wir mit unserer Umwelt verbunden sind?
Diese enge Verzahnung zwischen Atmung und physiologischer Wirksamkeit machen sich alle Atemtechniken zu nutzen, um in Bewusstseins-veränderte Modus des Geistes zu kommen. Seit Jahrtausenden werden diese Techniken in faktisch allen indigenen Volksgruppen eingesetzt, um auf therapeutischem Wege Un-Balancen auf persönlicher Ebene (Traumata, etc.), auf Gruppen-Ebene (Stamm), oder transpersonaler Natur (z.B. Auflösung von karmischen Belastungen/Verstrickungen) wieder auszugleichen. Daneben wurden und werden diese Techniken eingesetzt, um Weissagungen und ähnliche Dinge zu realisieren.
In diesem Sinne arbeiten diese Techniken auf vergleichbarer Art und Weise, wie in der Praxis psycholytischer Therapien und haben auch bei richtigem Einsatz (Set und Setting, schamanische Ummantelung/Begleitung) gleichartiges Wirk-Potential. Der physiologische Grund dieser Wirk-Ähnlichkeit liegt in der Tatsache begründet, dass diese Atemtechniken geeignet sind körpereigene psychoaktive Substanzen zu erzeugen und deren Wirkung zur Entfaltung zu bringen.
Damit besitzen diese Atemtechniken den vollen Umfang an psychotherapeutischen Heilungspotential bzw. spiritueller Bewusstseins-Entwicklung.
Die von mir angebotene Atemtechnik ist der Technik "Holotropes Atmen" nach Stanislav Grof angelehnt. Es ist nicht identisch, aber Wirk-gleich.
Stanislav Grof ist ein 1931 in Prag geborener Psychotherapeut und Psychiater, der schon sehr frühzeitig die psychotherapeutische Wirksamkeit von bestimmten psychoaktiven Substanzen erkannt hat und über Jahrzehnte diesbezüglich therapeutische Erfahrungen sammeln konnte. Nach dem faktisch weltweit gültigen Verbot dieser Stoffe, gelang es ihm über den Rückgriff auf schamanische Berichte eine Atemtechnik zu entwickeln, die vergleichbares Potential aufwies. Dies führte dann zu der Entwicklung der von ihm so genannten "Holotropen Atemtechnik".
Ablauf eines Abends Holotropes Atmen:
- Kurze Vorstellungsrunde (ca. 10 min)
- Einführung/Erläuterung (ca. 15 min)
- Holotropes Atmen (mit Musik-Unterstützung) (20 min)
- Ruhephase (mit Musik-Unterstützung) (15 min)
- Nachgespräch (ca. 15 min)
Hier noch einmal eine tabellarische Zusammenfassung des Wirk-Potentials des Holotropen Atmens:
- Selbst-Findung, Authentizitätsentwicklung
- Trauma-Auflösung/Transformation
- Problem-Bewältigung (psychisch und physisch)
- Klärungen von Lebensfragen
- Transpersonale Erfahrungen (Karma, Seelenplan, etc.)
- Spirituelles Erwachen
Aktuelle Termine bitte in meinem Kalender einsehen.