Schamanische Arbeit

Es gibt nicht den "Schamanismus" - was es aber gibt, ist eine uralte Tradition unterschiedlichster Techniken, die mit ganzheitlicher Sicht auf den Menschen und seine Welt helfend eingreift, wenn an irgendeiner Stelle natürliche Balancen aus dem Gleichgewicht geraten sind.
Diese "Tools" sind in faktisch allen kulturellen Kontexten indigener Völker seit Jahrtausenden bekannt und praktiziert - dies bis heute! Die Praktiken, um die es hier also geht sind deutlich älter als alle religiösen Gedankengebäude und Institutionen, es ist aber möglich in faktisch allen vergangenen und lebendigen Religionen Echos dieser Praktiken zu finden. Hier habe ich zu diesem Thema ein paar Gedanken hinterlassen.

Diese schamanischen Praktiken sind in der Gesamtheit einer der großen kulturellen Menschheitsschätze!

Dabei wird eine unserer Kultur sehr unvertraute Sichtweise auf den Menschen und seine Umwelt, inkl. aller Pflanzen, Tiere und allen sonstigen Strukturen der Umwelt (Berge, Höhlen, Steine, Planeten, etc.) eingenommen, die sehr deutlich dem in unserer Kultur üblichen Materialismus entgegensteht: Genau, wie Menschen beseelt angenommen werden, werden in gleicher Weise eben auch Tiere, Pflanzen und alle anderen Dinge als beseelt angesehen. Beseelt bedeutet in diesem Sinne: sie haben einen Geist, im schamanischen Sprachgebrauch "Spirit" genannt.

Was für indigene Völker vollkommen selbstverständlich ist, ist für in unserem kulturellen Kontext sozialisierte Menschen recht schwer nachvollziehbar.
Aber, denken Sie an das Gefühl der Liebe gegenüber einem gelieben Menschen - dies kennt jeder, und nun vergleichen Sie dies mit dem ähnliche Gefühl gegenüber einem Gegenstand, den Sie ebenso über die Zeit lieb gewonnen haben. Sie ahnen, worum es geht? Zu diesem Thema habe ich hier weitere Gedanken aufgezeichnet.